Stadtrundfahrten Hanau

Hanau das Tor zur Deutschen Märchenstraße

Mit der "Märchenbahn" durch Hanau. Die Märchen der Brüder Grimm kennt jedes Kind. Erfahren Sie interessantes und märchenhaftes über Hanaus Geschichte und seine Bewohner.  Auf unserer Tour durch die Brüder-Grimm-Stadt erleben Sie die Highlights der Goldschmiedestadt. Nach ca. 45 Minuten Fahrzeit können Sie anschließend die Stadt gezielt auf eigene Faust erkunden oder sich einer Stadtführung zu Fuß anschließen. Starten Sie in Hanau mit uns Ihren Weg über die deutsche Märchenstraße. Die Tour wird ab Juni in deutscher und ab Herbst in englischer Stadtansage angeboten (Audio-System).


Schloss Philippsruhe

Das Schloss Philippsruhe wurde etwa von 1700 bis 1725 für den Hanauer Grafen Philipp Reinhard bei Kesselstadt als Barockschloss im Westen der Stadt Hanau errichtet. Es wir heute als Museum und Standesamt genutzt. Der weiße Saal, das Schlosscafé und die Mainterrasse sind gefragte gastronomische Lokalitäten.


Historisches Karussell Wilhelmsbad

Im Jahre 1779 ließ Erbprinz Wilhelm I. von Hessen-Kassel im Kurpark Hanau Wilhelmsbad unter Leitung seines Architekten Franz Ludwig von Cancrin etwas Einmaliges errichten - ein Bauwerk, das die Menschen heute wie damals wie ein Magnet anzieht, innehalten und Träumen lässt. Stehend auf einem künstlich angelegten Hügel, Pferde und Kutschen, die sich wie von Geisterhand drehen - das Wilhelmsbader Karussell!


Wilhelmsbad

Wilhelmsbad gehört zu den beliebtesten Naherholungszielen im Rhein-Main-Gebiet. Keiner der vielen Stammgäste mag sich festlegen, zu welcher Jahreszeit die Anlage mit ihrem prächtigen Baumbestand und der langgestreckten Reihe historischer Kurgebäude am reizvollsten ist. Ihre Entstehung verdankt die historische Kur- und Badeanlage zwei Kräuterfrauen, die hier im Jahre 1709 eine Waldquelle entdeckten, der wenig später heilsame Wirkung zugesagt wurde. Bald war die Quelle als "guter Brunnen" gefasst und im weiten Umkreis bekannt. Die eigentliche Geburtsstunde für Wilhelmsbad schlug 1777, als der von 1764-85 in Hanau residierende Erbprinz Wilhelm von Hessen-Kassel den Bauauftrag erteilte. Nach nur eineinhalbjähriger Bauzeit stand die weitläufige Anlage für die ersten Gäste zur Verfügung. Finanziert wurde die Bauleidenschaft übrigens durch Gelder, die Wilhelm durch den Verleih hessischer Soldaten an den englischen König, seinem Onkel, zum Einsatz im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg erzielte. Wilhelm ließ als einer der ersten deutschen Fürsten die umgebende Waldlandschaft in einen englischen Landschaftspark mit zahlreichen Attraktionen verwandeln.


Deutsches Goldschmiedehaus

Das Deutsche Goldschmiedehaus ist das ehemalige Rathaus der Altstadt Hanau, das seit dem 19. Jahrhundert museal genutzt wird. Das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau gehört zu den bedeutendsten Ausstellungszentren der Gold- und Silberschmiedekunst in Deutschland. Die Themen der vielseitigen Ausstellungen reichen von Retrospektiven einzelner Schmuck- und Gerätegestalter bis hin zu thematischen Ausstellungen, aber auch die Präsentation unterschiedlicher Künstlergruppen und wichtiger Ausbildungsstätten gehören zum Programm.


Wallonische-Niederländische Kirche

Von 1600 bis 1608 wurde die mächtige Doppelkirche errichtet. Bis zu ihrer Zerstörung am 19. März 1945 durch einen alliierten Fliegerangriff stellte sie durch die bauliche Verbindung von zwei Gotteshäusern in einem für alle sichtbar das Symbol der religiösen Einheit der Neubürger dar. Im Dach der Kirche waren einst sechs Stockwerke von vier bis fünf Metern Höhe vorhanden. Sie bot rund 2000 Gemeindemitgliedern Platz. Die Kirchenuhr wurde am 11. November 1611 vom Steinheimer Tor in den Kirchturm gebracht. Das etwa drei Meter lange, drei Meter tiefe und zwei Meter hohe Denkmal einmaliger Uhrenbaukunst befindet sich heute im Stadtladen des Hanauer Rathauses am Marktplatz. Es ist eines der größten und ältesten seiner Art in Deutschland. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Niederländische Kirche in ihrer ursprünglichen Gestalt wieder aufgebaut, während die Ruine der größeren Wallonischen Kirche als Mahn- und Gedenkstätte an die Zerstörung der Stadt erinnern soll.


Amphitheater

In der Antike waren die berühmten Amphitheater kulturelle Begegnungsstätten und Zentren der Kunst – stets unter freiem Himmel. Das Amphitheater Hanau greift diese Tradition eines Kulturzentrums unter freiem Himmel auf: Mitten in Hanau, verkehrsmäßig gut erreichbar und dennoch in der grünen Oase des Parks Philippsruhe wunderschön zwischen Schloss und Main gelegen, können die Zuschauer von Mai bis September eine Vielzahl an kulturellen Highlights im Freien, aber ohne Regenrisiko genießen. Das Amphitheater am Hanauer Schloss Philippsruhe hat sich in den vergangenen Jahren zu einer im ganzen Rhein-Main-Gebiet beliebten und bedeutenden Open-Air-Spielstätte entwickelt.